Das Wichtigste in Kürze
- Beurteilen Sie, wie ein Exoskelett zu Aufgabe, Person, Kleidung und Schutzausrüstung passt, nicht nur, wie viel Unterstützung es zu bieten scheint.
- Nutzen Sie einen Test am Arbeitsplatz, um Komfort, Beweglichkeit und Eignung für die Aufgabe unter realen Einsatzbedingungen zu beobachten.
- Legen Sie Erfolgskriterien vor dem Test fest, darunter Rückmeldungen der Beschäftigten, Aufgabenleistung, Ergonomie und betriebliche Wirkung.
- Bewerten Sie eine mögliche Verringerung der Belastung zusammen mit den Auswirkungen auf Produktivität, Arbeitsablauf und Kapitalrendite.
- Nutzen Sie herstellerneutrale Empfehlungen und Gerätevergleiche, um die Auswahl einzugrenzen, bevor Sie über eine Einführung entscheiden.
Inhaltsverzeichnis
- Definition und Zweck von Arbeitsexoskeletten
- Ergonomie, Komfort und Bewegungsumfang
- Verletzungsreduktion, Produktivität und Kapitalrendite
- Was ist ein Exoskelett-Machbarkeitsnachweis (PoC)?
- Welche Ziele und Erfolgskennzahlen sollte ein Exoskelett-PoC festlegen?
- Ryggo: Exoskelett-Matching im Gesundheitswesen
Definition und Zweck von Arbeitsexoskeletten
Auf einer Werft ist ein Arbeitsexoskelett ein tragbares Hilfsmittel, das Beschäftigte bei bestimmten körperlichen Aufgaben unterstützen soll. Es kann einen Teil der Lasten über einen Rahmen, Gelenke, Gurte oder mechanische Elemente übertragen oder verteilen. Der Zweck ist, die Ergonomie bei Bewegungen wie anhaltender Überkopfarbeit zu unterstützen, nicht sichere Arbeitsgestaltung zu ersetzen oder Risiken zu beseitigen. Ein Machbarkeitsnachweis fragt, ob diese Unterstützung in der Praxis zur Arbeit passt.
Tragbare Exoskelette werden am Körper getragen und bewegen sich mit der Person. Je nach Aufgabe können sie Rücken, Schultern, Arme oder Beine stützen. Ein Schulterunterstützungsgerät kann zum Beispiel zu wiederholtem Befestigen über Kopf passen, während für häufiges Bücken eine Rückenunterstützung infrage kommt. Aufgabe, Bewegung und Person zählen alle: Ein Gerät, das eine Haltung unterstützt, kann eine andere einschränken.
Das Design von Arbeitsexoskeletten reicht von passiven mechanischen Systemen bis zu angetriebener Technik. Passive Modelle nutzen Elemente wie Federn, um Energie bei der Bewegung zu speichern und zurückzugeben. Angetriebene Modelle nutzen Aktuatoren, darunter elektrische, hydraulische oder pneumatische Systeme, um Unterstützung zu liefern. Vergleichen Sie diese Typen im Machbarkeitsnachweis mit der tatsächlichen Aufgabe auf der Werft, einschließlich der Bewegungen, die die Beschäftigten ausführen müssen, und der Arbeitsbedingungen, denen sie begegnen.
Passive Systeme bieten mechanische Unterstützung ohne angetriebene Aktuatoren, während angetriebene Systeme Aktuatoren nutzen, um Unterstützung zu liefern. Keiner der beiden Typen ist automatisch besser. Testen Sie, ob die Unterstützung die Zielbewegung erleichtert, ohne andere erforderliche Handlungen wie Greifen, Drehen oder den Umgang mit Werkzeugen zu behindern.
Werftarbeit macht eine aufgabenspezifische Beurteilung unverzichtbar. Wer unter einem Rumpf arbeitet, muss sich möglicherweise hocken, drehen und aufstehen; wer Ausrüstung über Kopf montiert, braucht Schulterbeweglichkeit und Werkzeugkontrolle. Das Exoskelett sollte diese Handlungen zulassen, ohne Schutzkleidung, persönliche Schutzausrüstung oder den Zugang zum Arbeitsbereich zu stören. Halten Sie den Aufgabenablauf vor dem Test fest und beobachten Sie dann jede Bewegung mit und ohne Gerät.
Machbarkeitsnachweise scheitern häufig, wenn Teams ein Gerät wählen, bevor sie die Aufgabe definieren, nur eine kurze Vorführung testen oder Komfort und Beweglichkeit der Beschäftigten übersehen. Vermeiden Sie diese Fehler, indem Sie eine repräsentative Aufgabe auf der Werft auswählen, die Beschäftigten einbeziehen, die sie ausführen, und vereinbarte Kennzahlen festhalten, bevor der Test beginnt. Beurteilen Sie das Gerät nach Passung, Unterstützung und Eignung für die Aufgabe, nicht nach Aussehen oder Neuheit.
Ergonomie, Komfort und Bewegungsumfang
Legen Sie den Test auf eine repräsentative Aufgabe auf der Werft fest und beurteilen Sie dann Passform, Unterstützung und Bewegung bei dieser Arbeit. Vereinbaren Sie Aufgabe, Teilnehmende und Beobachtungen, bevor der Feldtest beginnt.
Ergonomische Beurteilung und Feldtest
Eine ergonomische Beurteilung untersucht, wie ein Gerät mit Person, Aufgabe und Arbeitsumgebung zusammenwirkt. Der Feldtest zeigt dann, ob diese Passung im realen Betrieb hält. Beobachten Sie auf einer Werft einen vollständigen Aufgabenablauf, etwa Befestigen über Kopf, gefolgt von Werkzeughandhabung und Umpositionieren. Ein Feldtest von 1 bis 2 Wochen kann Probleme aufdecken, die eine kurze Vorführung übersieht.
Komfort und Bewegungsumfang
Komfort und Bewegungsumfang beschreiben, ob Beschäftigte das Gerät tragen und die erforderlichen Bewegungen ohne vermeidbare Behinderung ausführen können. Prüfen Sie Druckstellen, Stabilität und Gerätegewicht bei wiederholter Arbeit, nicht nur beim Anpassen. Wer auf einer Werft arbeitet, muss sich möglicherweise über Kopf strecken, um eine Struktur drehen, hocken und über unebene Flächen steigen. Das Gerät sollte die Zielbewegung unterstützen und diese Übergänge zulassen.
Ergonomie und Verletzungsreduktion
Ergonomie betrachtet, wie Arbeitsanforderungen den Körper beeinflussen; ein Exoskelett kann eine Haltung oder Bewegung unterstützen, die mit körperlicher Belastung zusammenhängt. Diese Unterstützung belegt nicht, dass Verletzungen zurückgehen. Vergleichen Sie beobachtete Arbeitsmuster und Rückmeldungen der Beschäftigten vor und während des Tests. Halten Sie zum Beispiel fest, ob eine Schulterunterstützung die Haltung bei Überkopfarbeit verändert, und notieren Sie zugleich Beschwerden oder eingeschränkte Bewegung.
Kleidung und Schutzausrüstung gehören zur Beurteilung der Passform. Testen Sie das Exoskelett mit Overalls, Handschuhen, Gurtzeug und anderer Ausrüstung, die die Beschäftigten für die Aufgabe nutzen. Prüfen Sie, ob Gurte verrutschen, der Zugang zu Werkzeugen sich ändert oder das Gerät an Strukturen in der Nähe hängenbleibt. Wiederholen Sie die Beurteilung im tatsächlichen Arbeitsbereich, wo beengter Zugang und wechselnde Positionen die Passung beeinflussen können.
Beurteilen Sie Gewicht und mechanische Unterstützung gemeinsam. Ein Gerät kann eine Haltung stützen, sich aber beim Gehen, Bücken oder beim Wechsel zwischen Arbeitsplätzen als Last anfühlen. Fragen Sie die Beschäftigten nach dem Komfort bei Aufgabenwechseln und beobachten Sie dann, ob sie das Gerät anpassen oder ablegen. Ordnen Sie jedes Problem einer bestimmten Bewegung zu, etwa dem Greifen über Schulterhöhe oder dem Tragen von Ausrüstung.
Legen Sie für einen praktischen Test die Zielaufgabe fest und beobachten Sie die Beschäftigten bei der Ausführung ohne Unterstützung, dann mit dem Gerät. Beziehen Sie normale Arbeitskleidung und relevante Standortbedingungen ein, etwa nasse oder staubige Bereiche. Sammeln Sie Rückmeldungen der Beschäftigten zusammen mit Beobachtungen von Bewegung und Aufgabenerledigung. RULA-basierte ergonomische Beurteilungen können helfen zu bestimmen, welchen Typ Exoskelett Sie prüfen sollten; sie ersetzen keine professionelle ergonomische Beratung.
Fragen Sie die Beschäftigten anschließend, ob die Passform in ihren zu erwartenden Bedingungen einen ganzen Arbeitstag lang bequem bleibt; eine gute Passform ist für Komfort und Wirksamkeit wichtig. Bitten Sie Hersteller um Fallstudien oder konkrete Daten dazu, ob ihre Exoskelette Verletzungen am Arbeitsplatz verringern, und behandeln Sie diese Aussagen getrennt von Beobachtungen aus dem Test.
Verletzungsreduktion, Produktivität und Kapitalrendite
Ein Machbarkeitsnachweis auf einer Werft sollte prüfen, ob ein Exoskelett die Ergonomie unterstützt, ohne die Arbeit zu stören. Er kann nicht belegen, dass ein Gerät Verletzungen verhindert. Behandeln Sie geringere Belastung als eine zu prüfende Frage und vergleichen Sie dann Rückmeldungen der Beschäftigten und Beobachtungen der Aufgabe, bevor Sie entscheiden, ob eine Einführung betrieblich sinnvoll ist.
Um eine Entscheidung für eine Aufgabe zu treffen, prüfen Sie deren körperliche Anforderungen, wie oft die Beschäftigten sie ausführen und ob das Gerät die relevante Haltung oder Bewegung unterstützt.
Messen Sie verletzungsbezogene Indikatoren sorgfältig. Halten Sie während des Tests aufgabenspezifische Beschwerden, berichtete Belastung und Schwierigkeiten bei der Nutzung des Geräts fest. Vergleichen Sie diese Beobachtungen mit derselben Arbeit ohne Gerät und berücksichtigen Sie Unterschiede in den Aufgabenbedingungen. Veränderungen in den Rückmeldungen der Beschäftigten können eine ergonomische Entscheidung stützen, belegen aber nicht, dass Verletzungsraten sinken.
Produktivität braucht eigene Kennzahlen. Beobachten Sie zum Beispiel, ob eine Person Befestigen über Kopf im üblichen Tempo ausführen kann und dabei Werkzeugzugang und Arbeitsqualität hält. Notieren Sie Verzögerungen durch Anpassen des Geräts, Haltungswechsel oder den Wechsel zwischen Arbeitsbereichen. Ein Gerät, das eine Tätigkeit unterstützt, aber die nächste verlangsamt, verbessert den Gesamtablauf möglicherweise nicht.
Nutzen Sie einen einheitlichen Vergleich. Halten Sie denselben Aufgabenablauf, dieselben Arbeitsbedingungen und dieselben Ergebniskennzahlen mit und ohne Exoskelett fest. Beziehen Sie Rückmeldungen der Beschäftigten neben Aufgabenerledigung, Bewegungseinschränkungen, Pausen und Qualitätsveränderungen ein. So erhalten Arbeitssicherheit und Betrieb Belege für praktische Wirkungen, statt sich auf eine Vorführung oder eine einzelne Produktivitätskennzahl zu stützen.
Die Kapitalrendite hängt davon ab, wie das Gerät zum Betrieb passt, nicht von einem allgemeinen Produktivitätsversprechen. Die Beurteilung kann Anschaffungskosten, Schulung, Einführung, Gerätenutzung, Aufgabenhäufigkeit und gemessene betriebliche Wirkungen berücksichtigen. Zählen Sie hypothetische Verletzungseinsparungen nicht als erzielte Erträge. Trennen Sie beobachtete Ergebnisse von Annahmen und zeigen Sie den Entscheidenden dann, wie jede Annahme den Business Case beeinflusst.
Eine Werft könnte zum Beispiel ein Gerät für wiederholte Überkopfmontage beurteilen. Das Team kann Komfort, Aufgabenerledigung und Störungen im Arbeitsablauf vergleichen und dann entscheiden, ob die beobachtete Unterstützung eine weitere Prüfung rechtfertigt. Verändert das Gerät, wie die Beschäftigten andere Aufgaben ausführen, beziehen Sie diese Effekte ein, statt die Zieltätigkeit isoliert zu betrachten.
Eine fundierte Einführungsentscheidung wägt Ergonomie, betriebliche Leistung und Kosten ab. Höherer Output allein genügt nicht, wenn Beschäftigte über Beschwerden berichten oder die Bewegung eingeschränkt wird. Ebenso belegt wahrgenommene Unterstützung allein keine Kapitalrendite. Nutzen Sie die Ergebnisse, um zu entscheiden, ob Sie fortfahren, die Aufgabe anpassen oder dieses Gerät für den Einsatz ablehnen.

Bereit, das passende Gerät für Ihren Betrieb zu finden?
Was ist ein Exoskelett-Machbarkeitsnachweis (PoC)?
Ein Exoskelett-Machbarkeitsnachweis (PoC) ist eine zeitlich begrenzte Bewertung, die eine konkrete Einführungsentscheidung stützen soll. Er unterscheidet sich von einer Vorführung, weil das Ergebnis nicht einfach ist, ob ein Gerät getragen oder eingeschaltet werden kann. Das Team legt fest, welche Belege weitere Investitionen rechtfertigen würden, und hält dann fest, ob der Test sie geliefert hat. Ein Leitfaden für einen Exoskelett-PoC sollte diesen Entscheidungszweck von Anfang an klar machen.
Ein PoC ist enger gefasst als ein vollständiger Einsatz. Er prüft eine betriebliche These, etwa ob ein Unterstützungsgerät ohne unannehmbare Störung in einen bestehenden Arbeitsprozess passt. Das Ergebnis gilt für den getesteten Anwendungsfall, nicht automatisch für jede Rolle, jeden Standort oder jedes Gerät. Diese Grenze zu ziehen verhindert, dass ein positives Ergebnis in einer Anwendung zu einer pauschalen Einführungsaussage wird.
Der Wert eines PoC liegt in einem nachvollziehbaren Entscheidungsprozess. Klären Sie vor der Auswertung, welche Beobachtungen als Beleg zählen, wer sie bewertet und wie widersprüchliche Befunde behandelt werden. Positive Rückmeldungen einiger Nutzender sollten zum Beispiel ein wiederkehrendes Problem, das die Arbeit wesentlich beeinträchtigt, nicht verdecken. Ein Leitfaden für einen Exoskelett-PoC kann helfen, diese Entscheidungsregeln ausdrücklich zu halten.
- Die Entscheidung festlegen. Halten Sie fest, was die Organisation entscheiden muss, etwa ob die Bewertung fortgesetzt oder das Gerät nicht weiter betrachtet wird.
- Grenzen der Belege ziehen. Unterscheiden Sie direkte Beobachtungen und Rückmeldungen der Teilnehmenden von Annahmen über künftigen Nutzen.
- Befunde auswerten. Führen Sie die Sichtweisen von Betrieb, Arbeitssicherheit und Einkauf zusammen und halten Sie fest, wo ihre Deutungen abweichen.
- Das Ergebnis festhalten. Dokumentieren Sie die Entscheidung, ihre Belege, offene Fragen und Bedingungen für eine nächste Phase.
Ein PoC-Ergebnis kann positiv, negativ oder nicht eindeutig sein. Ein positives Ergebnis stützt die Entscheidung weiterzumachen, belegt aber nicht, dass jeder künftige Einsatz identisch funktioniert. Ein negatives Ergebnis kann verhindern, dass man sich auf eine ungeeignete Option festlegt. Ein nicht eindeutiges Ergebnis bedeutet, dass die vorhandenen Belege noch keine der beiden Entscheidungen stützen.
Machen Sie die Abschlussdokumentation über das Testteam hinaus nützlich. Nehmen Sie die Begründung der Entscheidung, die geprüften Belege und die Grenzen auf, die das Ergebnis geprägt haben. Hat die Bewertung zum Beispiel nur einen Betrieb abgedeckt, halten Sie fest, dass der Befund für diese Anwendung gilt. Das macht spätere Beschaffungsgespräche transparenter und verringert das Risiko, ein lokales Ergebnis als allgemeingültig zu behandeln.
Der PoC ist abgeschlossen, wenn die Entscheidenden erklären können, was sie gelernt haben und was folgt. Das kann Weitermachen, Beenden der Betrachtung oder eine andere Bewertung bedeuten. Eine klare Dokumentation macht aus dem Test von einer vorübergehenden Erfahrung einen nachvollziehbaren Schritt im Einführungsprozess der Organisation.
Welche Ziele und Erfolgskennzahlen sollte ein Exoskelett-PoC festlegen?
Legen Sie Erfolgskriterien fest, bevor der Test auf der Werft beginnt. Sonst beurteilen Teams das Gerät möglicherweise nach Eindrücken statt nach Belegen. Wählen Sie Kennzahlen, die die beabsichtigte ergonomische Unterstützung mit Aufgabenleistung, Erfahrung der Beschäftigten und betrieblicher Passung verbinden. Jede Kennzahl sollte helfen, eine Entscheidungsfrage zu beantworten: fortfahren, den Anwendungsfall verfeinern oder abbrechen.
Beginnen Sie mit der körperlichen Anforderung, auf die der PoC zielt. Bei Überkopfinstallation könnte das Ziel sein, die Beschäftigten bei anhaltend erhobenem Arm zu unterstützen. Halten Sie fest, ob das Gerät diese Haltung stützt, ob die Beschäftigten die erforderlichen Bewegungen ausführen können und ob sein Gewicht zusätzliche Anstrengung erzeugt. Unterstützung hat nur dann Wert, wenn sie zur Arbeit passt.
Legen Sie Kennzahlen in vier Bereichen fest:
- Eignung für die Aufgabe: Können die Beschäftigten die erforderlichen Handlungen ohne Behinderung durch das Gerät ausführen, einschließlich Greifen, Drehen und Umgang mit Werkzeugen?
- Erfahrung der Beschäftigten: Was berichten die Nutzenden über Komfort, Druck, Ermüdung und Sicherheitsgefühl bei der Aufgabe?
- Betriebliche Leistung: Verändern sich Aufgabenerledigung, Arbeitsqualität oder Arbeitsablauf, während das Gerät getragen wird?
- Praktischer Einsatz: Passt das Gerät zur vorgesehenen Arbeitskleidung, zum Aufgabenablauf und zu den Einsatzbedingungen?
Legen Sie für jede Kennzahl fest, wie das Team Belege erhebt. Eine Führungskraft kann Aufgabenerledigung und Unterbrechungen im Arbeitsablauf erfassen, während Beschäftigte nach der Nutzung Beschwerden oder eingeschränkte Bewegung berichten. Halten Sie Aufgabe und Beobachtungsmethode zwischen Arbeit ohne Unterstützung und dem Test einheitlich. Das macht den Vergleich nützlicher als Erinnerung oder eine einzelne Vorführung.
Trennen Sie Ergebnisse von Annahmen. Hofft das Team auf geringere Belastung, halten Sie relevante Beobachtungen und Rückmeldungen fest; stellen Sie sie nicht als Beleg für Verletzungsprävention dar. Hängt der Business Case von höherer Produktivität ab, legen Sie fest, welche Output- oder Ablaufkennzahl zählt. Erfassen Sie dann Schulung, Einführung und betriebliche Anforderungen, die eine breitere Nutzung beeinflussen könnten.
Legen Sie Schwellenwerte fest, bevor Sie die Ergebnisse ansehen. Das Team kann zum Beispiel beschließen, dass wiederholte Behinderung des Werkzeugzugangs bedeutet, dass die getestete Konfiguration durchfällt, selbst wenn Beschäftigte in einer Haltung Unterstützung berichten. Ein klarer Schwellenwert verhindert, dass günstige Eindrücke eine wesentliche Einschränkung überwiegen. Er gibt Einkauf und Arbeitssicherheit außerdem eine gemeinsame Grundlage für eine Entscheidung.
Beziehen Sie die Einsatzkapazität in die Entscheidung ein, wenn eine breitere Einführung erwogen wird. Prüfen Sie, ob die Lösung einen größeren Einsatz tragen kann, bei gleicher Passung zur Aufgabe und gleichen Bewertungskriterien. Ein erfolgreicher Test mit einer Person begründet nicht automatisch die Eignung für eine größere Gruppe.
Nutzen Sie die vereinbarten Kennzahlen, um Optionen zu vergleichen und die betriebliche Wirkung zu beziffern. Ein herstellerneutraler Exoskelett-Vergleich kann helfen, die Passung zur Aufgabe mit ROI-Berechnungen zu verbinden, bevor Sie über einen Kauf entscheiden.
Sie sind unsicher, welches Exoskelett zu Ihrer Aufgabe passt? Lassen Sie den Ryggo-Berater unabhängig das passende Gerät finden.
Ryggo: Exoskelett-Matching im Gesundheitswesen
Ryggo hilft Organisationen, PoC-Erkenntnisse mit KI-gestützten Empfehlungen, herstellerneutralen Vergleichen und ROI-Berechnungen in fundiertere Gerätentscheidungen zu überführen. Für Krankenhäuser und Kliniken kann das Exoskelett-Matching im Gesundheitswesen helfen, Optionen zu finden, die zu bestimmten Arbeitsanforderungen passen. Dasselbe Prinzip gilt für Werftteams: das Gerät auf die Aufgabe abstimmen und dann die Passung vor der Einführung bewerten.
Mit dem Testprogramm Deploy & Decide von Ryggo können Unternehmen Exoskelette vor dem Kauf ausprobieren. Es gibt Teams einen praktischen Weg zu beurteilen, ob ein empfohlenes Gerät die vorgesehene Arbeit unterstützt und die für den PoC festgelegten Erfolgskennzahlen erfüllt. Herstellerneutraler Vergleich und ROI-Berechnungen können dann helfen, die nächste Beschaffungsentscheidung zu strukturieren.
Wenn Sie Exoskelette für eine Werft, ein Krankenhaus oder eine Klinik beurteilen, sprechen Sie Ryggo an, um Ihre Anforderungen zu besprechen.
Die Testergebnisse in eine klare Entscheidung überführen
Ein Leitfaden für einen Exoskelett-Machbarkeitsnachweis ist am nützlichsten, wenn er zu einer Entscheidung führt, nicht nur zu einem abgeschlossenen Test. Nutzen Sie die Ergebnisse, um festzustellen, welche Aufgaben zum getesteten Gerät passen, wo Anpassungen nötig sind und was als Nächstes geschehen sollte. Sind die Belege gemischt, grenzen Sie den Anwendungsfall ein oder vergleichen Sie ein anderes Gerät, bevor Sie sich auf eine breitere Einführung festlegen.
Ryggo kann den nächsten Schritt mit KI-gestützten Geräteempfehlungen, herstellerneutralen Vergleichen und ROI-Berechnungen unterstützen. Mit dem Testprogramm Deploy & Decide können Organisationen Exoskelette vor dem Kauf ausprobieren, während der Vergleich die Passung am Arbeitsplatz mit Beschaffungsprioritäten verbindet. Ziel ist eine Entscheidung, die auf Aufgabenanforderungen und Testbelegen beruht, nicht auf Annahmen darüber, was ein Gerät leisten sollte.
Besprechen Sie Ihre Anforderungen und mögliche nächste Schritte mit dem Exoskelett-Team von Ryggo. Eine gezielte Bewertung kann Ihnen helfen, mit mehr Klarheit und Sicherheit voranzukommen.
Häufig gestellte Fragen
Gibt es etwas, das ich bei der Nutzung eines Exoskeletts beachten sollte?
Ja. Prüfen Sie, dass das Gerät zur Aufgabe passt und mit der vorgeschriebenen Schutzausrüstung funktioniert. Auf einer Werft können Gurtzeug, Handschuhe oder ein Werkzeuggürtel Passform oder Bewegung beeinflussen. Beschäftigte sollten wissen, wie sie das Gerät anlegen, anpassen und ablegen und wann sie es nicht mehr nutzen sollten, wenn es eine Aufgabe einschränkt. Betrachten Sie das Exoskelett als ergonomische Unterstützung, nicht als Ersatz für etablierte Risikokontrollen.
Welche Sicherheitsrisiken und Human-Factors-Fragen sollte ein Exoskelett-PoC beurteilen?
Beurteilen Sie, ob das Gerät an Strukturen hängenbleibt, den Zugang einschränkt, sich bei Bewegung verschiebt oder Druckstellen erzeugt. Berücksichtigen Sie Ermüdung, Hitze, Komfort, Aufgabenwechsel und ob die Beschäftigten Bedienelemente oder Werkzeuge erreichen können. Beobachten Sie zum Beispiel eine Person beim Wechsel zwischen Überkopfarbeit und einem niedrigen Zugangspunkt. Halten Sie Beschwerden und Beinahe-Behinderungen ebenso fest wie die Aufgabenerledigung und nutzen Sie die Ergebnisse, um zu entscheiden, ob der getestete Einsatz geeignet ist.
Wie sollte ein Exoskelett-PoC Teilnehmende gewinnen und Leistungsdaten erheben?
Beziehen Sie Beschäftigte ein, die die Zielaufgabe regelmäßig ausführen und damit relevante Erfahrung und Arbeitsweisen abbilden. Erklären Sie den Zweck des Tests und holen Sie Rückmeldungen direkt von den Teilnehmenden ein, nicht nur von Führungskräften. Halten Sie eine Ausgangsbasis ohne Gerät fest und notieren Sie dann unter denselben Aufgabenbedingungen Erledigung, Unterbrechungen, Bewegungseinschränkungen und Komfort während der Nutzung. Halten Sie Beobachtungen wenn möglich anonym, damit Beschäftigte Probleme offen melden können.
Wie lange sollte ein Exoskelett-PoC laufen, und wie bewertet man die Ergebnisse?
Wählen Sie je nach Aufgabe und benötigten Belegen eine Testdauer von 2, 4 oder 8 Wochen. Ein längerer Zeitraum kann unterschiedliche Arbeitszyklen und wechselnde Bedingungen erfassen. Bewerten Sie die Ergebnisse anhand vorab vereinbarter Kriterien wie Komfort, Eignung für die Aufgabe und Auswirkungen auf den Arbeitsablauf. Trennen Sie die von den Beschäftigten berichtete Erfahrung von der beobachteten Leistung und dokumentieren Sie, ob die Belege eine Einführung, einen engeren Anwendungsfall oder den Abbruch der Bewertung stützen.
Welche Hersteller bieten Exoskelette für Pilotprogramme an, und wie lassen sie sich vergleichen?
Geeignete Exoskelette hängen von Unterstützungstyp und Aufgabe ab, etwa Rückenunterstützung für wiederholtes Bücken oder Schulterunterstützung für Überkopfarbeit. Vergleichen Sie Geräte anhand einheitlicher Kriterien: Passung zur Aufgabe, Bewegung, Komfort, Verträglichkeit mit Schutzausrüstung und betriebliche Wirkung. Ryggo bietet herstellerneutrale Gerätevergleiche und Deploy-&-Decide-Tests und hilft Organisationen, Optionen vor dem Kauf in der eigenen Arbeit zu bewerten.
Finden Sie das passende Gerät, bevor Sie etwas testen
Der Ryggo-Berater ordnet Ihre Aufgabe, Ihre Umgebung und Ihre Anforderungen unabhängig passenden Geräten auf dem gesamten europäischen Markt zu.